• Steven Mc Auley

DIE 4 WELLEN DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ

China vs. Silicon Valley, und was wir besser machen können


“Alexa, was ist 32 x 18?” Stellen Sie sich vor Ihr Kind soll Mathe Hausaufgaben machen und Sie hören diesen Satz aus dem Nebenraum. Wie reagieren Sie? Ist es richtig oder falsch, dass Kinder mit Hilfe von Alexa, einem Smart Speaker, künstlicher Intelligenz, Hausaufgaben machen?


Die Antwort: Wir wissen es heute noch nicht.


Wichtig ist jedoch, ein Basiswissen für die Technologie dahinter zu entwickeln, um mitentscheiden zu können, wo wir diese einsetzen wollen und wo nicht.

Vortrag bei der VGH Versicherung in Hannover 2019

Ein Alltag ohne Applikationen die eine Prise KI beinhalten ist für viele Menschen undenkbar. Und das, obwohl einige gar nicht wissen, dass sie gerade durch KI unterstützt werden. Als Wirtschaftspsychologe arbeite und forsche ich in der Schnittstelle zwischen Technologie und Psychologie. Von Januar bis Mai 2020 bin ich dafür an der Stanford Universität in Kalifornien, um zu untersuchen, wie Führungskräfte schneller geeignete Probleme identifizieren können, die tatsächlich durch KI gelöst werden können.


Denn: Unsere Forschungsarbeiten und die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen weltweit, zeigen uns wie irrational besonders Unternehmen in Europa auf neue Technologien reagieren.


Das Problem: In anderen Kulturen ist das anders.


Chinesen umarmen neue Technologien und haben es dadurch in kürzester Zeit geschafft, eine der führenden Staaten der Welt zu werden.


Die Westküste der USA ist ebenfalls viel experimentierfreudiger als wir Europäer. Grundsätzlich ist unsere skeptische Einstellung gegenüber neuen Dingen kein Problem. Es wird jedoch dann zur Hürde, wenn wir aufhören uns mit der Veränderung zu beschäftigen.


Damit meine ich die Reaktion: “Ich mag das nicht. Ich will davon nichts wissen!”


Um in Zukunft weiterhin international Wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir die neue Trends und Technologien genau beobachten, verstehen und auch einsetzen können.

In Deutschland sind die Diskussionen besonders einseitig: Mit der künstlichen Intelligenz in Deutschland ist es wie bei einem Autounfall: Alle gucken hin, wenige tun etwas.


Die Forderungen von Führungskräften „Wir brauchen mehr Machine-Learning-Experten“ oder „Die Politik muss das Thema KI mehr treiben“ sind genauso sinnvoll wie die Bemerkung „Jemand müsste mal einen Krankenwagen rufen“ nach einem Autounfall.


Die Frage ist: Wenn KI so ein Innovations-Booster ist, warum setzen dann nicht alle Unternehmen auf KI?


Auf meinen Forschungsreisen durch Abu Dhabi, Moskau, Shenzhen und San Francisco habe ich festgestellt: Alle kämpfen mit den gleichen Problemen, wenn es um die Implementierung von KI geht. Und das sind weniger technische Probleme. Meistens sind die Mitarbeiter und Teams noch nicht so weit. Die Veränderung geschieht zu schnell. Es fehlt oft eine klare Strategie. Es fehlt der Mut, neues auszuprobieren.


Um diesen Probleme zu begegnen, braucht es ein Gefühl der Relevanz, ein Basis-Verständnis von KI, eine klare KI-Strategie und einen prominenten C-Level Sponsor.


Mein Vortrag behandelt daher folgende Fragen: - Wie schaffe ich ein Gefühl der Relevanz in meinem Unternehmen?

- Wie schaffe ich ein Basis-Verständnis für KI und baue dadurch Ängste und Hürden ab.

- Wie schaffe ich durch den Einsatz von KI einen Wettbewerbsvorteil?


Sie werden viel über die enormen Chancen der KI lernen. Und ich zeige Ihnen, wie Sie psychologische Hürden erkennen und abbauen können, um sich mit der Hilfe von KI einen branchenspezifischen Vorteil zu verschaffen und ein führendes KI-Unternehmen in Ihrer Branche zu werden.


Doch bevor die Geschäftsführung auf die Idee kommt, sich über den sinnvollen Einsatz von KI basierten Systemen Gedanken zu machen, muss ihnen die Relevanz von KI bewusst werden.


Kurz vor Weihnachten 2018 habe ich mit meiner Mama einen Podcast aufgenommen.


Ich habe sie gefragt: “Mama, was mache ich eigentlich den ganzen Tag?” Sie sagte: “Joa, Strategie-Beratung, Innovation, Silicon Valley, China, Künstliche Intelligenz, sowas halt.” Steven: “Ah, künstliche Intelligenz. Was ist das denn Mama?” Mama: “Joah, Algorithmen. Sowas halt. Ich hab doch keine Ahnung. Ich hab damit eh nichts zu tun.”


Meine Mama hat also nicht mit KI zu tun?


Ähnliches höre und lese ich immer noch von einigen Geschäftsführungen in Deutschland. Facebook, Netflix, Instagram und auch Google Maps würde niemand von uns benutzten, wenn die Applikationen ohne KI auskommen müssten.


Der Punkt ist: Künstliche Intelligenz kommt nicht. Künstliche Intelligenz ist schon da.


Folgend zeige ich zwei Mythen auf und erkläre, wie Sie diese am einfachsten aushebeln können, um Ihr Unternehmen erfolgreich in eine Zukunft mit KI zu führen:


PROBLEM NUMMER 1 - KI ist unsichtbar


Und trotzdem da. Obwohl wir KI bereits jeden Tag nutzen, denken viele Menschen bei KI an Killerroboter und andere düstere Dinge. Das führt dazu, dass wir uns eher weniger mit den Chancen der KI für unser Unternehmen beschäftigen, sondern vor allem mit den Risiken.

Die erste Welle der künstliche Intelligenz, die Internet KI, wird dominiert durch amerikanische Unternehmen, wie Google, Facebook und Amazon. Diese versuchen uns dabei zu helfen, nur Dinge zu sehen, die uns auch interessieren.


Bedeutet das zugleich, dass KI Rennen ist schon entschieden? Nein. Zum einen gibt es nicht “das eine KI Rennen” zum anderen entwickelt sich die Technologie so schnell, dass täglich neue Möglichkeiten entstehen. Über die weiteren drei Wellen werden Sie in meinem Vortrag mehr erfahren und auch, wo sich die Unternehmen in Deutschland schnellstmöglich einen Vorteil erarbeiten können.


Das To Do in Ihrem Unternehmen: Schaffen Sie Begeisterung für KI


Wo kann KI bereits erfolgreich eingesetzt werden und wo nicht? KI ist vor allem Mustererkennung, Vorhersagen und Automatisierung - keine wilden Roboter.


Der “Case of the Week” ist ein einfacher Einstieg.


Hier präsentiert jeder Mitarbeiter abwechselnd in dem wöchentlich stattfindenden Teammeeting einen KI Anwendungsfall aus seinem privaten Umfeld. Also: Wie wird KI beim Tennis, Musik produzieren oder beim Reiten bereits eingesetzt. Das macht Spass und schafft ein Verständnis dafür, wo KI bereits unterstützten kann.


PROBLEM NUMMER 2 - KI ist ein HYPE


Ja, künstliche Intelligenz ist ein Hype, doch gleichzeitig verhilft diese Technologie Unternehmen dazu schneller, günstiger und besser Probleme zu lösen als je zuvor. KI ist heute in der Lage jede Branche zu verändern, genau wie die Elektrizität vor 100 Jahren. KI ermöglicht es Unternehmen, einzigartige Wettbewerbsvorteile auf eine völlig neue Weise aufzubauen. Doch wie einfach ist der flächendeckende Einsatz von KI ohne klare Strategie und Ziel?


To Do in Ihrem Unternehmen: Entwickeln Sie eine KI-Strategie


Eine KI-Strategie schüttelt kein Unternehmen der Welt einfach aus dem Ärmel. Deshalb empfehle ich es möglichst vielen Teams die Möglichkeit zu geben, mit KI zu experimentieren, auch in Bereichen, wo der Einsatz vorerst als unnütz erscheint. Sobald die Teams beginnen den Erfolg der ersten KI-Projekte zu sehen und ein tieferes Verständnis der KI zu entwickeln, werden Sie in der Lage sein, die Orte zu identifizieren, an denen die KI den größten Mehrwert schaffen kann. Nun können Sie Ihre Ressourcen auf diese Bereiche konzentrieren.

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